Wie siehts aus? - KGR Wahl am 22. März 2020

Das Ergebnis der Kirchengemeinderatswahl hier

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchengemeinderat stellen sich vor

Die Räte in den Kirchengemeinden sind Gremien, die beraten, entscheiden und gestalten, wie das Leben einer Gemeinde aussieht. Außerdem unterstützen sie das Christsein aller am Ort, knüpfen Netzwerke und setzen Schwerpunkte.

Die Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart befinden sich in einem Prozess der Kirchenentwicklung. Besonders die Räte wollen nicht am Status quo festhalten, sondern in die Zukunft blicken:

  • Welcher Auftrag leitet uns?
  • Welchen lokalen Herausforderungen stellen wir uns?
  • Wie kann das Evangelium an unserem Ort lebendig werden?
  • Welche konkreten Wege gehen wir, damit Kirche und Gemeinde heute attraktiv und glaubwürdig erfahrbar werden?

Für die katholische Kirchengemeinde Achberg stellen sich sieben Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl und wollen aktiv an den Aufgaben mitarbeiten. Bitte schenken Sie ihnen Ihr Vertrauen und gehen Sie am 22. März 2020 zur Wahl.

Aktion Hoffnung Kleidersammlung am Samstag 14. März 2020

Auch in diesem Jahr hatten die katholischen Kirchengemeinden des Landkreises Ravensburg zur Aktion Hoffnung Kleidersammlung aufgerufen und Sammelsäcke ausgelegt. Viele Achberger füllten die Säcke mit nicht mehr benötigter Bekleidung, Schuhen oder auch Bettwäsche. Am Samstagmorgen luden ein paar fleißige Helfer einen kleinen Lieferwagen voll und brachten alles nach Wangen zur zentralen Sammelstelle.

Herzliches Dankeschön allen Kleiderspendern und Helfern und auch der Firma B&S fürs Bereitstellen des Fahrzeugs. Für die Aktion Hoffnung ist die jährliche Kleidersammlung sehr wertvoll.
Wenn sie aber nicht bis zum Sammelzeitpunkt im März warten möchten, können Sie Ihre Kleiderspenden auch gerne in einen der grünen Container der Aktion Hoffnung an der Achberghalle einwerfen. Sylvia Manz

Weltgebetstag in Achberg

Das Achberger Team hatte zum weltumspannenden Gottesdienst eingeladen, und viele sind in die Kirche nach Siberatsweiler gekommen. Das diesjährige Weltgebetstagsland ist Simbabwe im südlichen Afrika.
Auf einer Leinwand war das Titelbild der Künstlerin Nonny Mathe projiziert. Im strahlenden Sonnenschein leuchtet Simbabwes Flagge, daneben eine Frau, deren Kleid die strahlenden Farben rot und gelb der Flagge aufnimmt. Rot für die Liebe und gelb für Versöhnung. Im Hintergrund Schatten und düstere Farben, die an die schwierigen Zeiten der Vergangenheit erinnern aber auch helle Farben für die Hoffnung auf eine gute Zukunft.
Simbabwe, ein schönes Land die Viktoriafälle, die großen Tiere wie Elefanten, Giraffen, Zebras, die Pflanzen und Wälder. Auch reich an Bodenschätzen, doch 80 % der Bevölkerung sind  arm bis sehr arm.
Das Johannes Evangelium, in dem Jesus den Kranken heilt und zu ihm sagt, „Steh auf, hebe deine Matte und geh umher!“ war die zentrale Botschaft des Gottesdienstes. Aufstehen und verändern, das ist die Aufforderung an uns.
Die stimmungsvollen Lieder des Chors DaCapo, „Tu, was Jesus sagt, steh auf, mach dich auf den Weg!“ und „Komm, nimm dein Bett und geh!“ verstärkten das Gesagte. Das Lied „Sanna“ zum Kollektengang klingt noch lange nach, so summten die BesucherInnen noch am Verlassen der Kirche „Sanna Sannanina, Sanna…“
Nach dem Gottesdienst staunten die Besucher über das feine Essen: Es gab leckeres Sadza mit Gemüse und Hackbällchen und weitere Köstlichkeiten. Die Überraschung zum Schluss war eine Schwarzwälder Kirschtorte, die wohl in Simbabwe auch gerne gegessen wird. Sylvia Manz

Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

„Wenn ich einmal Zeit habe, dann….“, so beginnen gut gemeinte Vorsätze. Aber weil der konkrete Anlass fehlt, verschiebt man Unangenehmes oft auf den „Nimmerleinstag“. Der Aschermittwoch, so Pfarrer Galm, ist ein konkreter Anlass, ist ein Impuls, etwas Wesentliches in die Tat umzusetzen. Mit dem Aschermittwoch beginnt die vierzigtägige Fastenzeit. Das ist eine gute Gelegenheit, sich persönlich zurückzuziehen, den Lärm von außen abzuschalten, Gutes zu tun, Zeit, ein offenes Ohr oder ein Lächeln zu verschenken und so die Beziehung zu Gott zu erneuern. Kein Tag wäre besser geeignet, als der Aschermittwoch! Und so lädt Pfarrer Galm die Gemeinde ein, die Fastenzeit freudig und mutig anzugehen.

Das Aschenkreuz – Zeichen der Bußbereitschaft
Asche ist das Symbol der Vergänglichkeit. Viele Gläubige kamen, um sich das Aschenkreuz auf den Kopf streuen zu lassen und damit die Bereitschaft zur Umkehr zu demonstrieren.

 

Darstellung des Herrn

Feier Mariä Lichtmess mit den Erstkommunionkindern

Licht und Kerzen sind die Symbole des Gottesdienstes zu Mariä Lichtmess. Am Fest der Darstellung des Herrn, wie das Fest eigentlich heißt, hörten wir im Lukas-Evangelium, wie Maria und Joseph Jesus in den Tempel brachten und dort dem greisen Simeon und der Prophetin Hannah begegneten. Simeon pries das Kind Jesus als Licht der Welt. Die Kerze als Symbol dieses Lichts wurde von Mirjam Schweizer vom Altar aus durch das Kirchenschiff getragen. Eine kleine Kerze, wie sie sagte, die den Tag hell macht, die Licht spendet, die helfen kann, dass es uns gut geht, die uns wärmt. Die Kinder wurden eingeladen, das Licht zu mehren und so zogen sie in einer Lichterprozession durch die Kirche.
Traditionell wurden die Kerzen für den kirchlichen und häuslichen Gebrauch geweiht. Auch die Kommunionkerzen der elf Kommunionkinder wurden von Pfarrer Galm gesegnet. - Annemarie Kraus

Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus

Sternsinger-Aussendungsfeier

Ganz im Zeichen des Friedens stand die Aussendungsfeier der Sternsinger. Mit Blick auf die Krippe, wo jetzt auch die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind Ehre erweisen und es mit königlichen Geschenken erfreuen, eröffnete die Pastoralreferentin Mirjam Schweizer die Predigt. Die Krippe ist Sinnbild des Friedens. Arme und Reiche, Männer und Frauen, Alte und Junge, Fremde und Einheimische, alle zusammen stehen andächtig und von Frieden erfüllt gemeinsam im Stall und huldigen dem Mensch gewordenen Messias. In Anbetracht vieler Glaubenskriege, Kämpfe und Krisenherde ringsherum ist der Stall in Bethlehem ein großes Symbol für den Frieden. Zum Dreikönigsfest 2020 steht der Friede im Nahen Osten im Fokus. „Frieden! Im Libanon und weltweit“, so lautet das diesjährige Motte. Mit dem libanesischen Friedensgruß setzten die Gottesdienstbesucher ein starkes Zeichen für die Hoffnung der Menschheit auf Versöhnung und Frieden. Pfarrer Hammele segnete die 23 Achberger Sternsinger, die anschießend hinauszogen, um den Segen Gottes und Frieden in die umliegenden Dörfer und Weiler zu tragen.

Die gesammelten Spenden der Achberger gehen zur Hälfte an an das Krankenhaus in der Missionsabtei Ndanda in Tansania (Afrika), wo Abt em. P. Dionys Lindenmaier OSB schon seit vielen Jahren tätig ist. Die zweite Hälfte geht an die Schule in Forestal, Bolivien (Südamerika), die vom Kloster der Missionsdominikanerinnen geführt wird. Dort war die den Achbergern gut bekannte Schwester Andrea Hammel (+11.11.2014) lange Jahre tätig.