Mit dem Gottesdienst in der Schlosskapelle verabschiedet sich das Schloss Achberg in den Winterschlaf

Einmal im Jahr ist es Tradition, in der altehrwürdigen Schlosskapelle von Schloss Achberg Gottesdienst zu feiern. Es ist ein besonderes Erlebnis und auch das letzte Ereignis, bevor sich das Schloss in den Winterschlaf verabschiedet. Ein letztes Mal sind alle Fenster des Schlosses hell erleuchtet und heißen die Gottesdienstbesucher herzlich willkommen. Auf dem Weg hinauf in den zweiten Stock erinnern Pinnwände an die interessante Ausstellung „Kraftquellen“, die im Herbst Patenschaften zwischen historischer Sakralkunst und zeitgeschichtlicher Interpretation zeigte. In der kleinen Hauskapelle mit der prunkvollen Stuckdecke und der kleinen Altarnische herrscht eine intime Stimmung. Ganz nah am Altar und damit eng verbunden mit der Eucharistiefeier erleben die Gottesdienstbesucher die heilige Messe. Zum Abschluss weist Pfarrer Galm auf das Altarbild der Schlosskapelle hin, die Darstellung der Botschaft an Maria, dass sie auserkoren ist, Gottes Sohn zur Welt zu bringen. Und auch nach der Eucharistiefeier verweilt man noch ein wenig, redet miteinander und genießt die vertrauliche Atmosphäre der kleinen Kapelle.

St. Martinsfeier vom Kindergarten

Am Freitagabend versammelten sich die Kindergartenkinder vom Kindergarten St. Christophorus und von der Bauernhofkita Baind mit ihren Eltern und den Kindergartenteams zur Martinsfeier an der Bildeichkapelle. Trotz ekeligem Regenwetter waren ganz viele Kinder und Gäste gekommen.
Zuerst zeigten die Kindergartenkinder einen Laternentanz. Danach wurde es spannend denn der heilige Martin kam mit seinem Pferd. Er sah den armen Bettler dem es sehr kalt war. St. Martin half ihm indem er seinen Mantel mit ihm teilte.
Anschließend ritt St. Martin auf seinem Pferd die Straße ins Dorf hinunter zur Kirche. Die Kinder mit ihren bunten selbstgebastelten Laternen und alle anderen auch folgten ihm. In der Kirche feierten alle mit Gemeindereferentin Gertrud Geiger, die die erkrankte Mirjam Schweizer vertrat, das Martinsfest. 
Zum Abschluß trafen sich alle bei Punsch und Würstchen im Kindergarten St. Christophorus.

Ministrantengottesdienst am Sonntag, 5. November 2017

Der heutige Gottesdienst begann mit dem Einzug von Pfarrer Erhard Galm und einer großen Anzahl Ministranten. Im Gottesdienst wurden 6 neue Ministranten in den Dienst aufgenommen und 5 Ministranten verabschiedet.

Pfarrer Galm begann mit einem Zitat des französischen Schriftstellers Paul Claudel. „Rede über Christus nur dann, wenn du gefragt wirst. Aber lebe so, dass man dich nach Christus fragt!" Das Evangelium, (Mt. 23, 1-12) erzählt von Jesus der über die Pharisäer sprach, die eigentlich fromme gewissenhafte und vorbildliche Leute waren. Unter denen es jedoch auch welche gab, die selbstgerecht und lieblos waren, und denen Jesus Heuchelei vorwarf. Die Vorwürfe Jesu gelten nicht nur den Pharisäern seiner Zeit; sondern für alle Zeiten wird hier auch den Jüngern Jesu der Spiegel einer falschen Frömmigkeit vorgehalten.
In der Predigt ermutigte Pfarrer Galm die Gemeinde und auch die Ministranten zu einem Leben nach Christi Worten und empfahl sich an die Seite derer zu stellen die in Not sind. Auch können wir immer noch etwas Neues in Jesu Wort entdecken und etwas dazulernen. Aus Jesu Wort strahlt Gutes in unser Leben und in unsere Gemeinde.
Die neuen Ministranten sind Antonia Bezold, Paula Mayer, Dominik Schweizer, Benno Timmermann, Chiara Schupp, Isabelle Glaser. Verabschiedet wurden: Isabella Zeller (10 Jahre), Julia Zeller (10 Jahre), Sophia Egger (10 Jahre) und Lukas Frehner (8 Jahre) Marie Hamacher (4 Jahre).

Jeder ist durch die Taufe in Jesus Christus heilig

In allen Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit wurde heute das Doppelfest Allerheiligen und Allerseelen gefeiert. Wir versammelten uns an diesem alten, katholischen Feiertag in Gedenken an all die unzähligen Heiligen, die vielen unbekannten Helden des Glaubens, die stillen und treuen Beter, die große Zahl der Barmherzigen und Friedvollen, von deren Wirken nur Gott weiß. Und auch wir dürfen uns einreihen in die Schar der Heiligen. Jeder, so Mirjam Schweizer in ihrer Predigt, ist geheiligt durch die Taufe. Ein froher Gedanke an einem Tag, an dem wir auch der Toten gedenken und uns an die Vergänglichkeit des irdischen Daseins erinnern.
Im Gottesdienst gedachten wir besonders jener Verstorbenen, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind und entzündeten für jeden einzelnen zum Zeichen der Auferstehung ein Licht an der Osterkerze.

Auf den Spuren des Heiligen Magnus

Dekanatswallfahrt findet großen Anklang bei den Achberger Senioren

Am Mittwoch, den 18. Oktober war die Dekanats-Senioren-Wallfahrt. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Achberg fuhren mit dem Sohler-Bus bei herrlichstem Wetter nach Füssen zur Sankt Magnus Basilika. Nachdem die letzten Wallfahrer in Eisenharz zugestiegen waren, begann Barbara Heider mit der Andacht. Dabei erfuhren die Wallfahrer aus dem Leben des heiligen Magnus, der den christlichen Glauben ins Allgäu brachte. Magnus war ein iroschottischer Mönch, der im 8. Jahrhundert vom Kloster St. Gallen über Bregenz und Kempten nach Füssen kam. Dazwischen wurden der freudenreiche Rosenkranz gebetet und Lieder gesungen. In der wunderschönen Sankt Mang Basilika hielt Dekan Schmid aus Weingarten den Gottesdienst mit den Konzelebranten Altdekan Wiedenmann und Altdekan Endras. Dekanatsreferent Herr Wiltsche hielt die Predigt über den heiligen Magnus. Nach dem Gottesdienst fuhren wir nach Hopfen am See zur Einkehr. Auf dem Heimweg wurden Volkslieder gesungen und den lustigen oder besinnlichen Texten gelauscht, die Barbara Heider vortrug. Um 20.00 Uhr waren wir wieder daheim.
(Text: Barbara Heider, Fotos Georg Maier)

„Café Nachbarschaftshilfe“

Beim diesjährigen Oktoberfest trafen sich viele interessierte Besucher, wir mussten sogar noch Tische dazustellen. An der großen und schön dekorierten Tafel mundete allen der Kaffee und die leckeren selbstgebackenen Kuchen. Dabei fand ein reger Austausch an Gesprächen statt. Beim anschließenden Wunschkonzert wurde aus voller Brust gesungen, aufgelockerten von dem einen oder anderen Witz, der zum Besten gegeben wurde.
Auf Anfrage outeten sich die ältesten Besucher: - SIE 92 Jahre, - ER 89 Jahre. Wie man sieht, ist Gesellschaft auch im hohen Alter noch wichtig. Nach einer deftigen Brotzeit mit frisch gebackenem Leberkäse und Brezeln löste sich die rundum zufriedene Gesellschaft auf.
(TinaDehm)

Patrozinium Heiliger Erzengel Michael und Erntedank

Schon von weitem laden die gelbweißen Kirchenfahnen zum Festtag in Achberg ein.

Der Gottesdienst begann mit allem was zu einem großen Fest gehört, Festzug zur Kirche mit der Achberger Musikkapelle, die Vereine kamen mit ihren Fahnenabordnungen und großer Einzug in die Kirche von zahlreichen Ministranten, Pastoralreferentin Mirjam Schweizer und Pfarrer Francis  Lubega. Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors sangen zum Lobe Gottes und priesen seine Herrlichkeit – aber auch zur Freude der Gottesdienstbesucher.
In der Predigt ermutigte Pastoralreferentin Mirjam Schweizer – nach der Geschichte des Mannes, der mit einem Sack voller Eicheln 3 riesige Eichenwälder schuf – bei uns selbst anzufangen und zu schauen wo wir mit kleinen Taten und Worten etwas bewegen können. Wir sollen uns aufmachen und handeln, so wie sich zum Beispiel heute die ganze Gemeinde aufmachte und das Gotteshaus füllte um gemeinsam zu feiern.
Nach dem Gottesdienst feierte die Gemeinde bei den Klängen der Musikkapelle auf dem Kirchplatz, und viele nahmen noch gesegnete Erntegaben und Kuchen mit nach Hause.

Achberger verabschieden Pfarrer Schniertshauer

Auch wenn Pfarrer Schniertshauer 12 Jahre lang hauptsächlich für die „Nordgemeinden“ unserer Seelsorgeeinheit verantwortlich war, so hatte er doch immer alle Gemeinden im Blick gehabt und auch die Geschicke der südlichen Seelsorgeeinheit mitgeprägt. Deshalb war es dann auch nicht überraschend, dass so viele Achberger zusammen mit Vereinen und Fahnenabordnungen nach Schwarzenbach kamen, um den scheidenden Pfarrer zu verabschieden. „Der Herr sei mit Euch und bleibe bei Euch!“, das ist der starke Wunsch von Herrn Pfarrer Schniertshauer an die Seelsorgeeinheit. Und die Gemeinden entließen ihren Pfarrer mit dem Segenscanon „Viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen“.

Mit Gottes Segen fangen wir an!

Segnungsfeier für Schulanfänger in Esseratsweiler

16 Erstklässler begannen am 16. September mit Gottes Segen einen neuen und wichtigen Lebensabschnitt. Pfarrer Galm begrüßte die Schulanfänger und bat zusammen mit den Eltern, Geschwistern und Großeltern um Gottes Segen. Im Mittelpunkt der Segnungsfeier stand die Bibelstelle „Ich vergesse dich nicht. Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.“ Symbolisch unterstrich Pfarrer Galm dieses Bibelwort mit einem Bild der Gotteshand, in der all die Namen der 16 Erstklässler festgeschrieben sind.

Achberger Sommerferienprogramm – Der gestiefelte Kater

Der Beitrag der Kirchengemeinde zum Achberger Sommerferienprogramm 2017:
Vergangenen Freitag trafen wir uns (15 Kinder 3 Erwachsene), um gemeinsam in Wangen das Theaterstück „Der gestiefelte Kater“ der Wangener Festspiele anzuschauen. Die leicht abgewandelte Geschichte erzählte vom schlauen Kater, der sich in eine kleine Maus verliebte und vom armen Müllersohn Hans, der zum Grafen wurde und eine Prinzessin zur Frau bekam. Die Zauberin, die allen jungen Mädchen die Schönheit raubte um selbst jung zu bleiben, wollte den dicken König heiraten, um auch die Jugend der schönen Prinzessin zu klauen. Aber der Kater brach den Bann und so kam es wie in jedem Märchen zu einem guten Ende. Nach einem kräftigen Applaus fuhren wir nach Achberg zurück.

Vielen Dank an Irene Wetzel, die alles organisiert hat.     Text: Benedikt Heider
Bilder der Vorstellung finden Sie auf der Seite der "Festspiele Wangen"

Kapellenfest einmal ganz anders

Patrozinium mit Abt em. P. Dionys

Das Kapellenfest zu Mariä Heimsuchung findet traditionell im Freien vor der Bildeichkapelle statt. Kälte und starker Regen machte den Achbergern allerdings in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Davon ließen sich die Festbesucher jedoch nicht beeindrucken. Der Gottesdienst wurde genauso festlich unter der Mitwirkung des Kirchenchors und des Achberger Musikvereins in der Pfarrkirche St. Michael gefeiert. Und noch etwas war in diesem Jahr anders. Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Festes war das goldene Priesterjubiläum von Abt em. P. Dionys Lindenmaier. Als die Pastoralreferentin Mirjam Schweizer zu Beginn des Gottesdienstes den Abt willkommen hieß, empfingen die Gottesdienstbesucher den in Achberg geborenen Pater mit tosendem Applaus. In der Predigt stimmte der ehemalige Abt in den Lobpreis Mariä ein und berichtete über sein Leben in der Missionsabtei Ndanda. Als er 1970 vom Missionsorden St. Ottilien nach Tansania ausgesandt wurde, musste er erst einmal Suaheli lernen und Kontakte knüpfen. Über das Fußballspiel habe er Vertrauen zu den Einheimischen aufgebaut und so den Einstieg in die Pfarrarbeit geschafft. Als der Nachwuchs an Missionaren aus Deutschland versiegte, stand die nächste Hürde für ihn an. Zwölf Jahre lang hat er als Novizenmeister junge Männer aus Tansania zu Missionsbenediktiner ausgebildet. 2001 begann eine neue Lebensphase. Er wurde zum Abt gewählt und hat bis 2015 die Geschicke der Abtei geleitet. Unter seiner Amtszeit wurde ein geistliches Zentrum gebaut, eine Oberschule eröffnet, das Krankenhaus erweitert und die Lehrlingsausbildung verbessert. Besonders wichtig war ihm die Gemeinschaft zwischen den deutschsprachigen und afrikanischen Brüdern. Dies gipfelte 2015 darin, dass er das Amt des Abtes erstmalig an einen einheimischen Nachfolger abgeben konnte.
Nach dem Gottesdienst wurde in der Achberghalle gefeiert. Zu Kaffee und Kuchen oder Weißwurst mit Brezel spielte der Achberger Musikverein, zeitweise unterstützt durch Pater Dionys, der die Trommel übernahm und afrikanisches Rhythmusgefühl bewies. Und schließlich gab es noch einen Intensivkurs in Suaheli. „Asante sana“ - Vielen Dank!

Eucharistiefeier und Lagerfeuer mit Abt em. P. Dionys

Ministranten und Sternsinger, die über viele Jahre den in Achberg geborenen Pater Dionys und seine Abtei in Ndanda mit den Spende der Sternsingeraktion unterstützen, feierten zusammen mit dem Pater in der Bildeichkapelle einen Gottesdienst. Anschließend wurde vor der Kapelle ein Lagerfeuer entzündet und eine kräftige Brotzeit ausgepackt. Und selbstverständlich gehört zur Lagerfeuerromantik, dass Geschichten erzählt werden und dass gesungen wird, auch in Suaheli. Ein gelungener Einstieg in das „Dionys Wochenende“, das seinen Höhepunkt mit dem Patrozinium am Sonntag und seinen Ausklang mit dem Seniorennachmittag am Montag haben wird.

Fronleichnam in Achberg

Gib uns die Kraft, Monstranz zu sein

Die Monstranz steht im Mittelpunkt des Fronleichnamsfestes. Das Wort „Monstranz“ leitet sich aus dem lateinischen Wort „monstrare“ ab, wie die Gemeindereferentin Gertrud Geiger erklärte. „Monstrare“ bedeutet „zeigen“. In der reich geschmückten, kostbaren Monstranz zeigen wir die Hostie, in der Christus gegenwärtig ist und tragen sie am Fronleichnamsfest durch unsere Straßen. Mit der Kommunion, so Gertrud Geiger, werden wir selbst zur lebendigen Monstranz. Jesus kommt zu uns und geht mit uns auf unseren Wegen.
Dieses Jahr feierten wir das Fronleichnamsfest in Siberatsweiler. Der Achberger Musikverein, der Kirchenchor, die Fahnenabordnungen und die Kommunionkinder begleiteten in ihren Festgewändern die Monstranz auf dem Weg durch das Dorf. Die Kinder streuten als Zeichen der Ehrerbietung Blumen und viele Gläubige schlossen sich der Prozession an. Dieses Jahr folgten wegen der Erkrankung von Herrn Pfarrer Galm auch zahlreiche Gläubige aus der südlichen Seelsorgeeinheit der Monstranz. Wir sind dankbar, dass Herr Pfarrer i. R. Winni Schmitt, der selbst gesundheitlich angeschlagen ist, zusammen mit der Gemeindereferentin Gertrud Geiger die Feierlichkeiten leitete. Den beiden Pfarrern wünschen wir auf diesem Wege alles Gute und eine baldige Genesung.

Das Turmkreuz mit Kugel sind wieder auf dem Kirchturm von St. Georg

Am Mittwoch 14. Juni 2017 war es endlich so weit. Die goldene Kugel mit samt dem goldenen Turmkreuz wurden wieder an ihren angestammten Platz auf der St. Georgskirche montiert.
Stolz erzählt Spenglermeister Ricky Fritsche von der Monate dauernden Arbeit. Anfang November 2016 war das Kreuz samt Kugel vom Turm genommen worden. Im Januar wurde das alte Kupferblech demontiert und das Holz von den Zimmerleuten ausgebessert. Sogleich begannen die Spengler die neuen Bleche  Zug um Zug anzubringen. In unserer Gegend seien so ausgeprägte Zwiebeltürme eher selten, und so war es für die Firma Barensteiner der erste Zwiebelturm, dem sie mit über 120 Quadratmetern Kupferblech zu neuem Glanz verhalfen.
Alle Arbeiten an der Zwiebel sind nun abgeschlossen und heute wurde die frisch vergoldete Kugel, auf die Turmspitze gesetzt. Davor wurde eine Dokumentenrolle, die Andre Götzki von der Firma Barensteiner kunstvoll angefertigt hatte in die Kugel gelegt. Die anwesenden Kirchengemeinderäte fragten sogleich was denn die Rolle enthalte.
Die Antwort: Kopien der Papiere von 1927 und 1981 die beim Öffnen der Kugel im November gefunden wurden. Ein Schreiben von Pfarrer Erhard Galm mit allen wichtigen Daten vom Jahr 2017 die unsere Gemeinde betreffen. Des Weiteren das Dekret von Erzbischof Stephan Burger zur Errichtung der neuen Kirchengemeinde St. Michael und St. Georg, Achberg, ein Amtsblatt der Gemeinde Achberg, den letzten Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit sowie eine Ausgabe der Schwäbischen Zeitung Ausgabe Wangen und Lindau. Als letztes wurde das frisch vergoldete Turmkreuz am oberen Ende der Turmspitze von Mitarbeitern der Achberger Schlosserei  Schmid über der Turmkugel angebracht. Golden glänzend grüßt es nun alle als Zeichen unseres Glaubens von der Spitze des Turmes der Pfarrkirche St. Georg Siberatsweiler.

Das neue Kupferblech des Zwiebelturmes leuchtet in der Sonne

Mehr über die Renovierung des Kirchturmes in Siberatsweiler hier:

Bittprozession in Siberatsweiler

Am Montag 22. Mai 2017 haben wir uns aufgemacht und sind die Bittprozession von der St. Georgs Kirche in Siberatsweiler zur Lourdesgrotte bei Gunderatweiler gegangen.
"Gott sorgt für mich!" Es war wunderbar, bittend, betend und singend angeleitet von Gemeindereferentin Gertrud Geiger unterwegs zu sein. Im Gebet und in den Liedern baten wir um Gottes Hilfe in Nöten und verstärkten unsere Zuversicht, dass Gott für uns sorgt. Wir baten auch um die Fürsprache der Gottesmutter.
An diesem Abend konnten wir Gottes prächtige Schöpfung mit allen Sinnen genießen:
Die Grillen zirpten, Vögel sangen und Frösche quakten. Es duftete nach dem frischen Heu. In der Streuwiese blühten Blumen wie Kuckucksblumen, das Knabenkraut, die wilden Vergissmeinnicht. Das satte Grün der jungen Blätter der Laubbäume erfreute uns. In der Ferne konnten wir die schneebedeckten Berge bewundern und die Sonne ging rotgolden unter. Am Ziel unseres Bittganges empfing uns die liebevoll geschmückte Grotte.
Eine kleine Freude am Rande nach dem Bittgang beim Rückweg. Gelebte Gemeinschaft in unserer Kirchengemeinde; die Mesner von Siberatsweiler und Esseratsweiler teilten sich die Last des Vortragekreuzes und trugen es gemeinsam zurück.
Zum Schluss noch Dank den Männern, die den Prozessionsweg sicherten.

Fröhlicher Familiengottesdienst am Muttertag

Viele junge Familien feierten am Muttertag einen fröhlichen Familiengottesdienst. Die Kinder des katholischen Kindergartens St. Christopherus gestalteten die Eucharistiefeier, bei der das das Thema "Mit dem Herzen lieben" im Mittelpunkt stand. Sie brachten Puzzleteile mit Redewendungen zum Thema „Herzen“ mit. Da stand z.B. „Du hast ein großes Herz“ oder „Du hast einen Platz in meinem Herzen“ oder „Jemanden das Herz ausschütten“. Am Ende wurde aus vielen einzelnen Puzzleteilen ein großes rotes Herz.
Pfarrer Schmitt spannte den Bogen im Evangelium und in der Predigt zu Maria und Josef, die ihr Kind im Tempel verloren hatten. Sie haben das Kind gesucht und fanden Jesus. Sie suchten Jesus und fanden Gott.
Am Ende der Eucharistiefeier drängten sich die Kleinen um die Altarstufen, sangen ihren Müttern ein herzliches Muttertagsständchen und beschenkten ihre Mamas mit einer langstieligen, roten Rose und einer liebevollen Umarmung.

Erstkommunion in Achberg

Die Kirchengemeinde St. Michael und St. Georg hat mit 16 Kindern am Sonntag, den 07.Mai 2017 die heilige Erstkommunion in Esseratsweiler gefeiert. Unter dem Motto: „Gottes Nähe spüren - Mit Jesus in einem Boot“ sind sie in den Gruppenvorbereitungen zur Mannschaft zusammengewachsen.
Geschützt unter dem Schirm der Eltern zogen die Kinder in die Kirche ein. Im Festgottesdienst gaben Pfarrer Erhard Galm und Pastoralreferentin Mirjam Schweizer den Kindern mit symbolische Gegenständen, der Tauferneuerung und der Spendung der Erstkommunion die notwendige Ausrüstung mit, so dass das „Boot der Gemeinschaft“ Fahrt aufnehmen kann.
Die Feierlichkeit wurde von der Musikkapelle Achberg und dem Chor DaCapo umrahmt.

Café Nachbarschaftshilfe

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen lockten die Besucher des Nachbarschaftscafé auf die Terrasse des Humboldt Hauses. Die Einladung der Nachbarschaftshilfe wurde wieder sehr gut angenommen und schnell füllten sich die Tische. In gemütlicher und gutgelaunter Runde mit Blick auf die blühenden Büsche und Sträucher wurden Kaffee und leckere Kuchen serviert. Es war ein kurzweiliger Nachmittag mit angeregten Gesprächen, lustigen Gedichten und fröhlichem Gesang. Das Café Nachbarschaftshilfe ist eine schöne Tradition, die nun schon zum vierten mal wiederholt wurde und hoffentlich noch oft auf dem Programm stehen wird.

Siberatsweiler feiert das Patrozinium

Die Gemeine Achberg feierte am 23. April in der Pfarrkirche St. Georg in Siberatsweiler ihren Patron, den heiligen Georg. Mit Musik und Fahnen zog die Gemeinde in die Kirche ein. Im Mittelpunkt der Eucharistiefeier stand die Lesung von Lukas, der das Idealbild einer überzeugenden und nach außen ausstrahlenden Kirche wie folgt beschreibt: Sich auf Traditionen besinnen, miteinander in Gemeinschaft leben, gemeinsam die Eucharistie feiern und Verantwortung über die eigne Gemeinde hinaus zeigen. Pfarrer Galm zelebrierte den Gottesdienst und der Kirchenchor unter der Leitung von Bruni Müller gab dem Fest eine feierliche Note. Bevor man sich im Pfarrsaal zum Frühschoppen traf, spielte der Musikverein Achberg noch einmal auf. Dann kam der gemütliche Teil und als kleines „Schmankerl“ zum Nachtisch gab es noch eine Kirchenführung von Jupp Fahrfeleder.

„Wir preisen deinen Tod, wir glauben dass du lebst …“

Dies ist das Geheimnis unseres Glaubens und das vermittelte Gemeindereferentin Gertrud Geiger eindrucksvoll beim Festgottesdienst am Ostersonntag in Esseratsweiler:
Wir dürfen und sollen unseren Glauben als erlöste und befreite Christen mit Freude leben. Österlich leben heißt mit Gott rechnen, die Freundschaft mit Gott pflegen, Gott zu trauen und vertrauen, dass aus dem Dunkel etwas aufblüht. Gott hat einen Plan mit uns – mit unseren Gemeinden – mit der ganzen Welt. Wir sollen und dürfen die Botschaft der Auferstehung in unserem Leben leben.
„Jesus lebt!“ Auch vom Kirchenchor ertönte in überwältigender und mehrstimmiger Weise die Osterbotschaft. 

Die Erstkommunionkinder feiern die Kartage mit

Am Ende steht das Leben

Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem am Palmsonntag

Mit der Palmenweihe am bunt geschmückten Osterbrunnen begann der feierliche Gottesdienst. „Die Sonne strahlt an diesem vor Leben strotzenden Frühlingstag“, begann Gertrud Geiger, die zusammen mit Winni Schmitt den Festgottesdienst zelebrierte. Und weiter: „Wir wissen aber auch, dass zum Leben der Tod gehört. Heute feiern wir den fröhlichen und farbenprächtigen Einzug Jesu in Jerusalem, aber die Karwoche wirft bereits ihre Schatten voraus." Das illustrierten auch die Kommunionkinder, die die Eucharistiefeier mitgestalteten. Nach dem festlichen Einzug in die Kirche mit den kunstvoll gebastelten Palmbuschen führten uns die Kinder durch die Leidensgeschichte. Sie brachten viele Requisiten mit und stellten eindrücklich Abendmahl und Fußwaschung, Gefangennahme Jesu auf dem Ölberg, Verspottung, Geißelung und Kreuzigung dar. Leben und Tod gehören zusammen – tröstlich die Botschaft des christlichen Glaubens: Am Ende steht das Leben.

Benefizkonzert für St. Michael und St. Georg

Durch die Zeitumstellung war es noch hell, als die Konzertbesucher am Sonntag, den 26. März die Pfarrkirche St. Michael betraten, um den Tag mit einem ganz besonderen Konzert ausklingen zu lassen. Herr Pfarrer Galm begrüßte die Gäste und bedankte sich für die großartige Initiative des Musikvereins Achberg, ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung der beiden Pfarrkirchen auszurichten. Die Idee, so Peter Kaeß, Vorsitzender des Musikvereins, habe sich ihm förmlich aufgedrängt, als nach zweieinhalb Jahren das Gerüst entfernt wurde und der ganze Glanz der barocken Kirche endlich wieder zum Vorschein kam. Mit dem ersten Titel, der kraftvollen und energiegeladenen „Olympic Fanfare“ wurde die Deckensanierung dann auch gleich einem ersten Härtetest unterzogen, wie Peter Kaeß schmunzelnd bemerkte. Ruhiger und getragener ging es weiter mit „Yellow Mountains“, wo Klarinette und Querflöte den Ton angaben. Die nächsten drei Stücke erschallten von der Empore, wo eine siebenköpfige Bläsergruppe die bekannten und mitreißenden Melodien „Trumpet Voluntary“, „Wilhelm Tell Overture“ und „The Entertainer“ spielten. Bei diesen Titeln konnte man es dem Fuß kaum verbieten, im Takt mitzuwippen. Ein weiterer Höhepunkt war das beliebte Hochzeitsstück „The Power of Love“, dass viel Applaus erntete. Mit der Zugabe „Musica Gloriosa“ entließ der Dirigent Benedikt Stocker das begeisterte Publikum in den Sonntag Abend. Alles in allem ein wahrer Konzertgenuss in der klaren Akustik des Kirchenraumes der Pfarrkirche St. Michael.
Bleibt noch nachzutragen, dass die Kirchendecke den Härtetest problemlos überstanden hat! Und auch erwähnenswert, fünf ehemalige Ministranten gehören dem Orchester an.

Danke-schön-Abend für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde Achberg am Freitag 24. März 2017

Das wichtigste ist die Gottesliebe und die Menschenliebe
Der Danke-schön-Abend begann mit einem Gottesdienst in Siberatsweiler. Im Evangelium des Tages hörten wir von Jesu Worten, dass die Liebe zu Gott und den Menschen das Wichtigste ist. Pfarrer Erhard Galm sagte, dass dies im Wirken der vielen ehrenamtlichen Helfer sehr gut zu spüren und  zu erleben ist.
Nach dem feierlichen Gottesdienst, waren alle zu einem Abendessen in den Pfarrsaal Siberatsweiler eingeladen. Pfarrer Galm dankte vielen Ehrenamtlichen dafür dass jeder in vielfältiger und engagierter Weise mithelfe, die Gemeinde lebendig zu gestalten. Besonders dankte er Mathilde Kaeß, die seit 2004 als Leiterin für Wort-Gottes-Feiern beauftragt war, und diesen Dienst nun zurückgebe, aber in vielen anderen Diensten weiterhin für die Gemeinde da sei. Frau Jolanda Egger dankte er für 5 Jahre Lektorendienst und die Bereitschaft als Leiterin für Wort-Gottes-Feier, beide  Dienste beendete sie nun.
Ein ganz besonderer Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit erhielten Erika  und Thomas Krug: Als im vergangenen Jahr klar war, dass für die Reinigung der Innenwände im Kirchenschiff von St. Michael kein Geld da war, ließ sich eine kleine Gruppe von Helfern vom Restaurator zeigen wie man die Wände säubert. Das wurde dann hauptsächlich von Frau Krug in die Tat umgesetzt und dank dessen erstrahlt auch das Kirchenschiff von St. Michael nach der Sanierung der Decke in strahlendem Weiß.
Nach dem Kanon „Segne Vater diese Gaben“ erfreuten sich alle am leckeren Buffet, und saßen noch viele Stunden bei guten Gesprächen zusammen. Auch so eine Danke-schön-Abend geht nicht ohne ehrenamtliche Helfer, ein herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinderäte, fürs vorbereiten durchführen und aufräumen des Festes.

Aktion Hoffnung

Die frühlingshaften Temperaturen haben viele Achberger dazu verleitet, auch mal in den Schränken „Frühjahrsputz“ zu machen und sich von Kleidung oder Schuhen zu trennen, um entwicklungsbezogene Hilfsprojekte der „Aktion Hoffnung“ zu unterstützen. Entsprechend frequentiert waren dann am Freitag Nachmittag und Samstag früh die Sammelstellen an der Achberghalle und am Pfarrsaal von Siberatsweiler. Obwohl der Markt der Kleidersammlung immer stärker umkämpft ist, sind laut Thomas Krug und Roland Wochner, die sich in Achberg um die Sammlung kümmern, ungefähr 10% mehr Kleiderspenden eingegangen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dieses stolze Ergebnis zu erreichen.

Weltgebetstag 2017: Was ist denn fair?

Jedes Jahr am ersten Freitag im März lädt ein Land weltweit zum Weltgebetstag ein. Dieses Jahr gestalteten philippinische Christinnen den Gottesdienst. Eine Fotoshow vermittelte den Gottesdienstbesuchern eine Ahnung von der Schönheit aber auch von den Nöten und Sorgen des Landes. Der Inselstaat leidet unter dem enormen Gegensatz zwischen Arm und Reich, unter Klimawandel und Naturkatastrophen sowie Korruption und Vetternwirtschaft. Von Anfang an stand deshalb die Frage „was ist denn fair?“ im Mittelpunkt der Gebete, Lieder und Geschichten.
Eine Gruppe Frauen unterschiedlichen Alters und Konfession in roten Röcken und weißen Blusen begrüßten mit dem philippinischen Willkommensgruß „Mabuhay“ die zahlreichen Achberger, die den Gottesdienst mitfeierten. Dann erzählten drei Frauen aus unterschiedlichen Regionen stellvertretend von der Ungerechtigkeit in ihrem Land. Einige Kommunionkinder verteilten kleine Tüten mit Reis. Der Chor DaCapo sang mal in deutscher, mal in englischer Sprache traditionelle Lieder von den Philippinen aber auch internationale Melodien. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Gelegenheit zur Begegnung bei Tee, heimischen und philippinischen Gerichten und der Möglichkeit, fair gehandelte Produkte aus den Philippinen zu kaufen. Als Ehrengast durften wir eine Philippinin, die bereits seit einiger Zeit in unserer Nachbargemeinde lebt, begrüßen und uns mit ihr austauschen.

„Bedenke o Mensch, dass du Staub bist ...

„Bedenke o Mensch, dass du Staub bist, und zu Staub zurückkehrst, und der Herr wird dich auferwecken!“ Mit diesen Worten wurde den Gottesdienstbesuchern am Aschermittwoch das Aschenkreuz auf den Kopf gestreut.
Den Gottesdienst zum Aschermittwoch in Esseratsweiler begann Pfarrer i.R. Winni Schmitt mit folgenden Gedanken:
Die Heiterkeit, Freude, Ausgelassenheit und Fröhlichkeit waren Zeichen, der vergangen Fasnachtstage. Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die 40ig-tägige Fastenzeit, deren Ziel Ostern die Auferstehung Jesu ist.
Die Asche ist Symbol dafür, dass wir vergänglich sind und nicht ewig leben, wir sollen die Zeit nutzen.
Wir können die Zeit nutzen um über folgende Fragen nachzudenken: Wo stehe ich? Was ist in meinem Leben wesentlich? Was will ich ändern? Der Verzicht ist dabei hilfreich um freier zu sein für Gott und die Mitmenschen. Das Aschenkreuz ist ein äußeres Zeichen zum inneren Nachdenken. Die Perspektive ist Ostern, durch die Asche zum Leben!

Blasiussegen an Mariä Lichtmess

Das Gelübde gegen die Pest hält bis heute

Mit den wuchtigen Klängen des Bläserensembles, das die Pöhamer-Musikantenmesse spielte, zogen an Mariä Lichtmess die Kommunionkinder zusammen mit den Ministranten und Herrn Pfarrer i.R. Schmitt in die Kirche ein. Mit dabei waren auch Margarete Kaeß und Hilde Haid, die einem alten Gelübde folgend die Pestkerzen von Pechtensweiler in die Kirche trugen. Das Gelübde geht zurück auf die Zeit des Dreißig jährigen Krieges, als die Pest die Bewohner von Achberg und Umgebung geißelte. Die Pechtensweiler Bewohner danken seither Gott für seine Hilfe und sammeln jährlich für den Kerzenschmuck der Liturgie. Auch heute zünden wir in dunklen, schwierigen Zeiten eine Kerze an und erbitten die Hilfe Gottes. In der anschließenden Kerzenweihe wurden die Kerzen für die Liturgie und für den Hausgebrauch, die Kerzen der Erstkommunikanten sowie die Blasiuskerzen gesegnet.

Hochfest Erscheinung des Herrn mit Aussendung der Sternsinger

Den Gottesdienst mit Pfarrer i. R Winni Schmitt und Gemeindereferentin Gertrud Geiger gestalteten die Sternsinger mit.
Sie baten in den Fürbitten für die Kinder in der ganzen Welt. Sie brachten: Weihrauch, damit unsere Gebete von Gott erhört werden. Einen Stern, dass wir immer wieder den Weg zu Gott suchen und finden. Kreide, damit sich die Menschen an diesen Segen Gottes erinnern. Eine junge Pflanze, sie erinnert daran, dass wir Verantwortung für Pflanzen und Tiere tragen. Wasser als Symbol für das Leben. Wein er wird in der Wandlung zum Blut Christi, der für unsere Erlösung gelebt hat und gestorben ist. Brot es wird in der Wandlung zum Leib Christi, zum Brot des Lebens.
Nach dem Gottesdienst wurden die Sternsinger ausgesandt. Trotz strahlendem Sonnenschein war es eisig kalt doch die 6 Sternsingergruppen zogen den ganzen Tag durch die Achberger Ortsteile und brachten den Segen in die Häuser und sammelten Spenden für Kinder in Tansania und Bolivien.

Auftakt der neuen Kirchengemeinde St. Michael und St. Georg Achberg

Mit einem feierlichen Festgottesdienst, gestaltet vom Kirchenchor und begleitet von Orgel und Trompeten, gingen die Achberger am 1.1.2017 in das neue Jahr hinein. Mit dem Neujahrstag wird auch in der Geschichte der Achberger Katholiken ein neues Kapitel aufgeschlagen. Einem Antrag der beiden Kirchengemeinden folgend hat der Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger ein Dekret erlassen, wonach die bisherigen Kirchengemeinden Esseratsweiler und Siberatsweiler aufgehoben und eine neue römisch-katholische Kirchengemeinde St. Michael und St. Georg, Achberg zum 1. Januar 2017 errichtet wird.
Pfarrer Galm nahm dies zum Anlass, auf die bewegte Geschichte der beiden bisher eigenständigen Pfarreien zu verweisen. Siberatsweiler wurde bereits 1275 im Verzeichnis von Konstanz als eigenständige Pfarrei erwähnt, Esseratsweiler war damals noch eine „Vicaria“ und wurde erst um 1400 zur Pfarrei erhoben. Bereits ab 1961 wuchsen Schritt für Schritt viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Pfarreien. Es begann damit, dass mit dem Tod von Pfarrer Albert Bucher beide Pfarreien vom Pfarrer aus Esseratsweiler betreut wurden. Nach und nach entwickelten sich ein gemeinsames Pfarrbüro, gemeinsame Tagungen der Kirchengemeinderatsgremien, ein gemeinsamer Kirchenchor, ein gemeinsam getragener Kindergarten St. Christophorus und als jüngste Neuerrichtung eine gemeinsame Nachbarschaftshilfe. Aufgrund der über die Jahre gewachsenen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit schauen die Achberger der Fusion mit Optimismus entgegen. „Jetzt gilt es, die vorhandenen Kräfte zu bündeln und mit Leben zu erfüllen“, so Pfarrer Galm.
In der anschließenden Fusionsfeier haben dann auch zahlreiche Achberger auf die Vereinigung angestoßen und mit einem „Prosit“, was ja so viel hießt wie „es möge nützen“ den Wunsch bekräftigt: „Möge die Fusion den Menschen, die hier vor Ort sind, helfen und nützen“.

Mehr Informationen zur Geschichte der beiden Pfarrgemeinden finden Sie hier:

Rückblick 2016