Jesus und Maria am Wegesrand

Wegkreuze sollen die Vorbeikommende zum Beten motivieren.
Wanderer - bleib stehen!
Früher war es üblich, den Herrgott am Wegkreuz mit dem Kreuzzeichen zu grüßen.

In der Kirchengemeinde Achberg gibt es viele Wegkreuze und Bildstöckchen. Diese Kreuze am Straßenrand stehen für Dankbarkeit, Unglück oder sogar Verbrechen. Wegekreuze wurden nicht nur aus dem reinen Glauben errichtet. Sehr verbreitet sind Bildstöcke, die an einen Toten erinnern. Oft gab es steinerne Sühnekreuze, die für einen Mord oder Totschlag standen. Sie wurden, wie die heutigen Unfallkreuze, gerne am Ort des Geschehens aufgestellt. Manche Kreuze wurden auch zum Schutz vor Unwettern, Hagel oder Sturm, aufgestellt. Oder ihre Geschichte erzählt von Danksagungen nach Krankheit oder ein Gelübde in Kriegeswirren.