November 2018

Fotos vom Bauabschnitt II am Turm von St. Michael in Esseratsweiler

Herr Guillermo Gonzalez von der Firma Scheel, der zur Zeit bald täglich hoch oben auf dem Turm der Pfarrkirche St. Michael seinen luftigen Arbeitsplatz hat, hat uns freundlicherweise einige seiner Fotos vom Arbeitsfortschritt zukommen lassen. Und da die meisten von uns keine Gelegenheit haben, mal auf den Turm zu klettern, möchten wir Ihnen gerne ein paar der Bilder zeigen. Vielen Dank an die Firma Scheel für die Zurverfügungstellung.

Oktober 2018

Bauabschnitt II – Turm Esseratsweiler

Nun steht das Gerüst ziemlich genau seit zwei Monaten an der Pfarrkirche in Esseratsweiler. Vieles ist passiert. Zunächst hat die Firma Löchle die Balken freigelegt, die auf den Mauern des Turmes aufliegen. Das war eine mühevolle und staubige Arbeit, denn das Mauerwerk besteht nicht nur aus leicht zu bearbeitenden Ziegeln sondern größtenteils aus harten Granitsteinen und unhandlichen Felsbrocken. Danach war das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. Viele der alten, massiven Eichenträger der verschiedenen Turmebenen, aber auch die viele der Diagonalbalken, auf denen das Fachwerk des Turmes ruht, sind angefault und kaputt. Ein paar der morschen Holzteile liegen zur Ansicht noch unten am Fuß des Turmes und zeugen von den verheerenden Schäden. Herr González von der Fa. Scheel ist für die Holzschutzarbeiten an den Fachwerkwänden des Turms verantwortlich. Seit Wochen ist er schon damit beschäftigt, schadhafte Holzbalken zu entfernen und auszubessern. Dabei soll das alte Holz so gut wie möglich erhalten bleiben, was bedeutet, dass die Teile individuell gezeichnet, geschnitten und eingepasst werden müssen. Besonders herausfordernd ist es, die neuen Holzbalken mit Wagenheber und Stockwinden auf engstem Raum über die verwinkelten Treppenabsätze des Turmes zu bewegen. Handwerkliches Können ist außerdem dort notwendig, wo die Turmzwiebel auf dem Mauerwerk aufliegt und im Liegen und über Kopf gearbeitet werden muss.
Obwohl die Schäden umfangreicher sind als ursprünglich angenommen wurde, ist man zuversichtlich, dass der Terminplan eingehalten werden kann. Die Ausbesserung und Erneuerung des Turmaufstiegs, Elektroarbeiten für die Beleuchtung und die Ertüchtigung des Geläutes stehen dann noch an, bevor das Gerüst hoffentlich Ende November / Anfang Dezember wieder abgebaut werden kann.

Juni 2018

Bauabschnitt II – Turm Esseratsweiler

Länger als ursprünglich geplant dauerte es, bis die Arbeiten für den Bauabschnitt II am Turm der Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler aufgenommen werden. Nachfolgend ein kurzer Projektplan:

  • Juni 2018: Abschluss der Angebotsprüfung.

  • Letzte Augustwoche: Das Gerüst wird aufgebaut.

  • September und Oktober 2018: Die eigentliche statische Instandsetzung des Turms beginnt mit den Holzschutzarbeiten an den Fachwerkwänden des Turms.

  • November 2018: Ertüchtigung des Turmaufstiegs, Elektroarbeiten (Beleuchtung), Ertüchtigung des Geläutes sowie Abbau des Gerüsts.

Dezember 2017

Pfarrkirche St. Georg in Siberatsweiler

Wer die Baumaßnahmen in Siberatsweiler verfolgt, hat vielleicht das Gefühl, es gehe nichts voran. Trotzdem passierte in den letzten Monaten, wenn auch für den flüchtigen Betrachter eher unsichtbar, ein wesentlicher Teil der Sanierung. Um die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk von Turm und Kirchenschiff zu beseitigen, wurde im Sommer ein Kompressenputz aufgebracht Man nennt diesen Putz umgangssprachlich auch „Opferputz“, weil er nicht dauerhaft bleibt, sondern nachdem er seine Aufgabe erfüllt hat und sich mit Feuchtigkeit und löslichen Salzen vollgesogen hat, wieder abgeschlagen wird. Nachdem die Mauerfeuchte der Außenwände deutlich höher als erwartet war, musste der Kopressenputz länger als geplant bis Ende September an der Wand verbleiben und im Sockelbereich der Sakristei sogar ein zweites Mal aufgebracht werden. Nach Beseitigung des Kompressenputzes wurde Ende September der Grundputz aufgebracht, der eine vierwöchige Standzeit hatte. Jetzt sorgt erst einmal der Winter für eine Unterbrechung der Baumaßnahmen. Der Deckputz, für den gemäß Denkmalpflege ausschließlich natürliche Materialien wie z.B. Kalk verwendet werden dürfen, kann erst bei mindesten +5°C Bauteiltemperatur aufgebracht werden. Dafür weisen diese althergebrachten Baustoffe aber auch eine größere Dauerhaftigkeit auf. Man braucht eben Zeit bei der Renovierung alter Gebäude.
Und wie geht es im Frühjahr weiter? Erfahrungsgemäß so gegen Ostern können die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Dann stehen folgende Arbeitsschritte auf dem Plan:

  • Aufbringen des Deckenputzes an Turm und Kirchenschiff

  • Malerarbeiten und Abbau des Gerüstes

  • Im Sockelbereich der Sakristei verbleibt der Opferputz über den Winter und wird im kommenden Frühjahr entfernt. Dann folgen auch hier Grundputz, Deckenputz, Malerarbeiten und Gerüstabbau.

  • Umgestaltung barrierefreier Zugang

  • Wiederaufbau Außentreppe und Zugang zur Sakristei

  • Neubau eines Geräteraums auf dem Parkplatz

Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, die neue Innenbeleuchtung wurde im Dezember installiert. Und passend zum Weihnachtsfest gibt es noch eine weitere schöne Überraschung. Die alten Sitzkissen werden gegen wesentlich komfortablere und wärmere Kissen ausgetauscht.


September 2017

Wie geht es mit den Sanierungsarbeiten in der Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler weiter? Das haben Sie sich vielleicht auch schon gefragt.
Nach letzten Informationen ist für Oktober 2017 geplant, den Sockelputz zu erneuern.
Die Ausschreibung für den Bauabschnitt II wird zu Jahresbeginn 2018 erfolgen. Die Bauausführung am Turm beginnen dann voraussichtlich im März / April 2018.
Dabei stehen hauptsächlich die folgenden Arbeiten an:

  • Sanierung der Fäulnisschäden an den Deckenbalken in den einzelnen Turmebenen und der Glockenstube
  • Holzschutzarbeiten an den Fachwerkwänden
  • Ertüchtigung des Geläutes und Elektroarbeiten

Juni 2017

Das Turmkreuz mit Kugel sind wieder auf dem Kirchturm von St. Georg

Am Mittwoch 14. Juni 2017 war es endlich so weit. Die goldene Kugel mit samt dem goldenen Turmkreuz wurden wieder an ihren angestammten Platz auf der St. Georgskirche montiert.
Stolz erzählt Spenglermeister Ricky Fritsche von der Monate dauernden Arbeit. Anfang November 2016 war das Kreuz samt Kugel vom Turm genommen worden. Im Januar wurde das alte Kupferblech demontiert und das Holz von den Zimmerleuten ausgebessert. Sogleich begannen die Spengler die neuen Bleche  Zug um Zug anzubringen. In unserer Gegend seien so ausgeprägte Zwiebeltürme eher selten, und so war es für die Firma Barensteiner der erste Zwiebelturm, dem sie mit über 120 Quadratmetern Kupferblech zu neuem Glanz verhalfen.
Alle Arbeiten an der Zwiebel sind nun abgeschlossen und heute wurde die frisch vergoldete Kugel, auf die Turmspitze gesetzt. Davor wurde eine Dokumentenrolle, die Andre Götzki von der Firma Barensteiner kunstvoll angefertigt hatte in die Kugel gelegt. Die anwesenden Kirchengemeinderäte fragten sogleich was denn die Rolle enthalte.
Die Antwort: Kopien der Papiere von 1927 und 1981 die beim Öffnen der Kugel im November gefunden wurden. Ein Schreiben von Pfarrer Erhard Galm mit allen wichtigen Daten vom Jahr 2017 die unsere Gemeinde betreffen. Des Weiteren das Dekret von Erzbischof Stephan Burger zur Errichtung der neuen Kirchengemeinde St. Michael und St. Georg, Achberg, ein Amtsblatt der Gemeinde Achberg, den letzten Gemeindebrief der Seelsorgeeinheit sowie eine Ausgabe der Schwäbischen Zeitung Ausgabe Wangen und Lindau. Als letztes wurde das frisch vergoldete Turmkreuz am oberen Ende der Turmspitze von Mitarbeitern der Achberger Schlosserei  Schmid über der Turmkugel angebracht. Golden glänzend grüßt es nun alle als Zeichen unseres Glaubens von der Spitze des Turmes der Pfarrkirche St. Georg Siberatsweiler.

Mai 2017

Die Arbeiten am Turm der Pfarrkirche St. Georg in Siberatsweiler laufen weiter auf Hochtouren. Ganz oben auf der Turmspitze sind die Mitarbeiter der Flaschnerei Barensteiner eifrig dabei, die Turmzwiebel mit Kupferblechen zu verkleiden. Bei Sonnenschein leuchtet uns die Zwiebel schon von Weitem goldglänzend entgegen. Etwas weiter unten stehen die Gipser auf dem Gerüst. Sie schlagen lose Teile von der Turmfassade ab und füllen die teilweise faustbreiten Rissen zu, die sich hauptsächlich an der Nordseite des Turmes gebildet haben. Auch Tornar Olli, der im Februar bereits die Schwammsanierung durchgeführt hat, findet man auf dem Gerüst. Der Mechanismus der Turmuhr ändert sich und nun kann er die großen Löcher, die früher für die Verbindung zu den Zeigern nötig waren schließen. Bei den Arbeiten an der Turmfassade kam außerdem eine überraschende Entdeckung zu Tage. Es wurden Fensterbögen freigelegt, die möglicherweise noch dem romanischen Baustil zugerechnet werden können. Und zum Schluss eine weitere gute Nachricht: Die Fledermäuse sind wieder zurück in ihrem Sommerquartier in der Turmzwiebel.

Februar 2017

Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler

Der Bauabschnitt 1 ist fast abgeschlossen. Im Frühjar wird nur noch die neue Kirchenbeleuchtung ausgewählt und installiert und an den Säulen sowie am Sockel sind kleinere Ausbesserungsarbeiten notwendig, die erst bei wärmerer Witterung in Auftrag gegeben werden können. 
Der Bauabschnitt 2, die Instandsetzung des Kirchturms, wurde im Januar von der Diözese genemigt und im Februar vom Kirchengemeinderat einstimmig bestätigt. Jetzt laufen die Angebotsabgaben sowie die Auswahl der Handwerksfirmen.

Pfarrkirche St. Georg in Siberatsweiler

Es ist viel los auf luftiger Höhe. Gleich drei Handwerksbetriebe arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an den Sanierungsarbeiten des Turms von St. Georg in Siberatsweiler. „Ende des Monats muss die Kuppel fertig sein, weil dann die Fledermäuse ihr Sommerquartier beziehen wollen“, sagt der Architekt Herr Herter. Die Firma Schele, Zimmerei und Holzbau aus Ratzenried arbeitet schon seit dem 9. Januar an der Turmzwiebel. Das komplette Holz- und Dachtragwerk wurde restauriert. Eine besondere handwerkliche Meisterleistung war dabei die Erneuerung des Stuhlbalkens, auf dem die Turmzwiebel sitzt und die das ganze Gewicht trägt. „Vieles ist mühsame Handarbeit“, erklärt uns Guillermo González, der für die Holzarbeiten verantwortlich ist. Schadhafte Hölzer des Dachtragwerks mussten individuell gezeichnet und geschnitten werden und dann auf engstem Raum hoch über der Erde angepasst werden. Anschließend wurde das Holzgerüst der Zwiebel mit Brettern verschalt und von aussen mit einer Schutzfolie abgedeckt. Momentan bringen die Flaschner das neue, goldglänzende Kupferdach auf der Turmzwiebel an. Eine besondere Herausforderung war für die Handwerker die klirrende Kälte des diesjährigen Winters, weil die Arbeiten zwischen Januar und Ende März fertiggestellt werden müssen, solange die unter Naturschutz stehenden Fledermäuse im Winterquartier außerhalb des Turms leben. Während Zimmerer und Schlosser ihren Arbeitsplatz auf der Turmspitze haben, führen Denkmalpfleger der Firma Claus Ellenberger im unteren Teil des Turms Bohrungen und Ankerarbeiten zur statischen Sicherung durch. Mit viel kreativer Umsicht konnte dabei ein altes Fresko an der Innenseite des Turms geschützt werden, durch das eigentlich ein Sicherungsanker gesetzt werden sollte.

Dezember 2016

Der Bauabschnitt 1 der Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler konnte Anfang Dezember abgeschlossen werden. Am 2. Adventssonntag öffneten sich die Kirchentore nach mehr als sieben monatiger Bauzeit wieder für die Gottesdienstbesucher.
Dagegen laufen die Baumaßnahmen für St. Georg in Siberatsweiler gerade an. Im Dezember gab es ein spannendes Ereignis. Die Turmkreuzkugel wurde im Rahmen der Sanierung abgenommen und es kamen fast 90 Jahre alte Zeitdokumente, die in der Kugel schlummerten, ans Tageslicht.

November 2016

Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler

Im November wurde nochmal mit Hochdruck an allen Ecken und Enden gearbeitet. Die Decken im Chor und Langhaus wurden gestrichen, an den Stuckornamenten und Gurtbögen wurde neue Farbe aufgetragen, die Apostelkreuze wurden retuschiert und die graue Farbe an den Mauervorsprüngen im Langhaus erneuert. Die Einhausungen an Hauptaltar, an den Seitenaltären und an der Orgel wurden entfernt, die Altäre, die Kanzel und die Apostelfiguren vorsichtig gereinigt. Dann ging es ans Fenster- und Kirche putzen. Ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Krug, die fast rund um die Uhr vor Ort war. Und tatsächlich, der erste Gottesdienst konnte wie versprochen am 27. November in der neu erstrahlten Kirche gefeiert werden. Zwar stand noch das Gerüst im Langhaus, aber am 1. Dezember wurde auch das abgebaut, so wie kurz vorher auch das Außengerüst entfernt wurde, nachdem die Holzarbeiten unter dem Dach abgeschlossen wurden. Jetzt muss nur noch die Orgel gereinigt und gestimmt werden und im Frühling, wenn es wieder wärmer wird, noch abgeplatzter Verputz am Sockel des Langhauses ausgebessert werden.
Damit haben wir die erste Bauphase an unserer Pfarrkirche geschafft! Die Kirche erstrahlt in neuem Glanz und, was noch viel wichtiger ist, die Sicherung der Decke konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein herzliches Dankeschön an das Architektenteam, an alle beteiligten Handwerksfirmen und an alle freiwilligen Helfer!

Pfarrkirche St. Georg in Siberatsweiler

Nachdem an der Pfarrkirche St. Michael in Esseratsweiler im November nach und nach Innen- und Außengerüst entfernt werden konnten, wurde der Turm von St. Georg in Siberatsweiler im November eingerüstet und damit der erste Bauabschnitt gestartet. Mit den notwendigen Arbeiten musste gewartet werden, bis die Fledermäuse den Turm, den sie als Sommerquartier nutzen, verlassen hatten. Am Turm müssen das Kupferblechdach und die Dachbalken erneuert werden. Diese Arbeiten werden über die Wintermonate durchgeführt, damit die geschützen Tiere im März den Turm wieder beziehen können. Um dies zu ermöglichen wird eine Behelfsüberdachung über die Turmzwiebel gebaut.