16 neue Ministrant(inn)en in Amtzell

AMTZELL – 16 Erstkommunionkinder wurden in der Vorabendmesse am 15. Juli in die Amtzeller Ministrantenschar aufgenommen – trotz eines verlockenden Angebots der Fa. Minimax.

Einen vollautomatischen Ministranten, der alle Aufgaben erfüllt, geräuschlos ist und nicht stört, den wollen die Amtzeller nicht. Und so gab es kräftigen Applaus nach dem Anspiel der Oberminis zu Beginn des Gottesdienstes, als Pfarrer Schniertshauer den Vertrag mit dem tollen Angebot zerriss. Die Amtzeller haben da doch lieber Ministrant(inn)en, die zwischendurch mal kichern müssen oder Fehler machen.

Dazu passte das Evangelium vom Sämann, der aufs Feld geht, um zu säen. Nicht alle Körner bringen Frucht, sei es, weil der Boden zu schlecht ist oder Vögel die Körner fressen. Der göttliche Sämann legt aber keinen Wert darauf, dass der Boden zu 100 Prozent gut ist. Er schaut nicht auf das, was vielleicht vergeblich ist, sondern vertraut darauf, dass der Teil, der Frucht bringt, die Mühe lohnt.

Pfarrer Schniertshauer drückte seine Freude darüber aus, dass bei 16 Mädchen und Buben der in Taufe und Erstkommunion ausgesäte Same Frucht getragen hat. Sie sind bereit zum Dienst als Ministrant, Ministrantin. Einzeln wurden die Neuen von den Oberminis aufgerufen,  die sie in den letzten Wochen auf ihren neuen Dienst vorbereitet hatten. Pfarrer Schniertshauer hängte ihnen das Ministrantenkreuz um und erbat für sie den Segen Gottes auf die Fürsprache des heiligen Tarzisius, des Schutzpatrons der Ministranten. Zum Vaterunser standen dann die neuen Ministrant(inn)en erstmals mit am Altar.

Am Ende des Gottesdienstes wurden zwei Ministrantinnen verabschiedet.