Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Frauen der Seelsorgeeinheit luden zum Weltgebetstag ein.

Das Weltgebtstags-Team von Achberg

ACHBERG – AMTZELL: Die Kirche St. Georg in Siberatsweiler war mit fröhlichen Tüchern, Schmetterlingen, Fröschen und Gräsern bunt geschmückt. Mit den Klängen „What a wonderful world“ und farbenfrohen Bildern aus Surinam begann der Gottesdienst. In Surinam, dem kleinsten Land in Südamerika herrscht ein friedliches Nebeneinander der Kulturen und Religionen. Ein Großteil des Landes besteht aus vollkommen unberührtem Regenwald mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. So scheint es nur schlüssig, dass im Mittelpunkt des Gottesdienstes die Schöpfungserzählung steht. Aber die Idylle trügt, wie im Verlauf des Abends klar wird. Surinam hat mit vielschichtigen Umweltproblemen zu kämpfen, ausgelöst durch den massiven Rohstoff-Abbau und durch die Abholzung der Mangrovenwälder. Und wie so oft sind es die Frauen und Kinder, die am meisten unter den Problemen leiden. Die Frauen aus Surinam fordern deshalb zum Umdenken auf und werben für die gemeinsame Sorge um die uns anvertraute Schöpfung. Starke Texte und fröhliche aber auch nachdenkliche Lieder, die vom Chor DaCapo großartig interpretiert wurden, machten den Gottesdienst zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Anschließend traf man sich noch im Pfarrsaal, wo neben Köstlichkeiten aus Surinam auch Leckeres aus heimischer Küche angeboten wurde und die Besucher den Abend ausklingen lassen konnten.

In Amtzell wurde der Weltgebetstag dieses Jahr in der evangelischen Kirche gefeiert. Farbenfroh war auch hier die Kirche geschmückt. Ein ökumenisches Team hatte die Feier vorbereitet. Unterstützt wurde das Team von einer Musikgruppe, die rhythmisch sicher die stimmungsvollen Lieder begleitete. Im Anschluss gab es wieder Buchteln im Gemeindesaal. An Spenden gingen 250 Euro ein, die Sr Mumbua in Machakos/Kenia für ihre Waisenstation erhalten soll.