Herzlichen Dank

Für all die vielen guten Worte und Wünsche, die mir bei meiner Verabschiedung mit auf den Weg gegeben wurden, möchte ich mich aus ganzem Herzen bedanken.

Der Gottesdienst und der anschließende Empfang am Sonntag war für mich noch einmal eine ergreifende Erfahrung und ich werde all die Menschen und Ereignisse, die diese vergangenen 12 Jahre geprägt haben, ganz sicher nicht vergessen.

Auch wenn ich mir keine große Feier gewünscht hatte, war es doch beeindruckend, wie alle drei Kirchengemeinden, die vielen Abordnungen und Vereine, die Ministranten, die Instrumentalisten, Sänger und Sängerinnen, die Kirchengemeinderäte, Mesnerinnen und liturgischen Dienste an diesem Tag zusammengewirkt haben. Mein ganz besonderer Dank gilt allen, die an der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung des Gottesdienstes und des anschließenden Empfangs beteiligt waren.

Über die freundlichen Abschiedsworte von Bürgermeister Moll für die bürgerliche Gemeinde, von Pfarrer Christoph Rauch und den musikalischen Beitrag der evangelischen Schwestergemeinde und über den Abschiedsgruß von Frau Baier für die Gemeinden der Seelsorgeeinheit habe ich mich sehr gefreut.

Die Stola, die ich geschenkt bekommen habe und zu der viele in der Gemeinde ihren Beitrag gegeben haben, wird mich auf meinem Weg begleiten und ich verspreche Ihnen schon heute, dass ich jedes Mal, wenn ich in Münsterschwarzach diese Stola tragen werde, an die Amtzeller, Haslacher und Pfärricher und an alle in der Seelsorgeeinheit denken werde.

Vergelt´s Gott sage ich auch für das gut gefüllte „Fahrradkässle“. Im nächsten Sommer werde ich dann in den Noviziatsferien mit dem Inhalt dieses Kässchens bei einer Fahrradtour an Sie alle denken.

Herzlichen Dank sage ich an dieser Stelle auch meinen Mitbrüdern Pfarrer Erhard Galm und Pfarrer Otto Baur und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Pastoralteam und in den Pfarrbüros.

Zum Schluss möchte ich noch einmal meinen Wunsch aus dem Abschiedsgottesdienst wiederholen und ihn allen in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit zusprechen:
„Der Herr sei mit euch und bleibe bei euch!“

Das ist mein Wunsch für die Kinder und Jugendlichen, die in diesen Jahren getauft wurden, zur Erstkommunion und zur Firmung gekommen sind. Das ist mein Wunsch für die Hochzeits- und Ehepaare. Das ist mein Wunsch für all die, mit denen ich bei einer Beerdigung Abschied von einem Ihrer Angehörigen genommen habe.

Das ist mein Wunsch für die Kinder und Erwachsenen, für Jung und Alt, für Gesunde und Kranke.
Der Herr sei mit euch und gehe mit euch durch die Höhen und Tiefen eures Lebens und lasse euch seine Nähe spüren!

„Der Herr bleibe bei euch“ – das ist mein Wunsch für alle in unseren Gemeinden. Der Wunsch gilt ökumenisch, auch über die Grenzen unserer katholischen Gemeinden hinaus!

„Der Herr sei mit euch“ – dieser Wunsch gilt all denen, die in den Kirchengemeinden mitgearbeitet, mitgebetet und Mitverantwortung übernommen haben. Vor allem auch denen, auf die jetzt in der Zeit, bis hoffentlich wieder ein neuer Pfarrer kommen wird, ein erhöhtes Maß an Verantwortung und Mühe zukommt.

„Der Herr sei mit euch und bleibe bei euch“ – das wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen.

Pfarrer Dr. Martin Schniertshauer