Sternwallfahrt zum Jugendtag ins Kloster Untermarchtal

Schon auf den ersten Kilometern erschwerte uns Hagel die Reise, der aber zum Glück bald einem wechselhaften Wetter mit Schauern und Sonne Platz machte.

Sternwallfahrt nach Untermarchtal

Es war kurz vor zehn am Mittwoch, den 7.6.2017 als unsere Pilgergruppe, bestehend aus elf Jugendlichen aus der ganzen SE An der Argen und zwei Begleitern sich von Amtzell auf den Weg nach Untermarchtal machten, um am dortigen Jugendtag teilzunehmen. Über Vogt führte uns der Weg nach Bergatreute, wo wir die erste Nacht im dortigen Gemeindehaus verbringen durften. Hier zeigten sich erste Symptome des Laufens wie Blasen an den Füßen oder ziepende Waden.

Am nächsten Morgen wurde wieder aufgesattelt und unsere Gruppe wurde durch den nachkommenden 14. Pilger vervollständigt. Die Etappe führte nach Aulendorf, zur Freude aller bei schönem Sonnenschein, doch die Freude wurde noch gesteigert als nach Ankunft am dortigen Gemeindehaus, in dem wir übernachteten, erstmal ein Besuch in der Schwabentherme anstand, wo sich geschundene Füße über Jungbrunnen und Kneippbad erfreuten. Danach besuchten wir die Werktagsmesse, wo wir einige Dienste wie ministrieren oder orgeln übernahmen und anschließend wurde der Gaumen in der Pizzeria Mohren bei Pizza und Nudeln verwöhnt.

Die dritte Etappe ließ uns schließlich nach Alleshausen am Federsee gelangen, wo wir in den nicht zu unterschätzenden Genuss kamen, in der Turnhalle auf Weichbodenmatten schlafen zu dürfen. Nach dem Abendessen – geschmälzte Maultaschen, ein großer Dank an Jolanda für die Zubereitung – beschlossen wir den dritten, ebenfalls sonnigen Tag.

Der Endspurt am Samstag begann nach nächtlichen Regenschauern wieder bei wärmsten Wetter (zu den Blasen und Muskelbeschwerden gesellte sich der eine oder andere Sonnenbrand) und schließlich erreichten wir unser Ziel, das Kloster in Untermarchtal, nach 84 Kilometern Wegstrecke, die mit vollem Gepäck zurückgelegt wurde. Dort besuchten wir den Gottesdienst, das darauf stattfindenden Konzert der Band Spotlight, die abendliche Komplet und nächtigten auf unseren Isomatten in einem der unzähligen Klostergänge.

Am Sonntag Morgen ließen wir uns Einback und Kaffee zum Frühstück schmecken und teilten uns auf die vielseitigen Interessenkreise (z.B.: das Singen von neuen geistlichen Liedern oder den Vortrag einer Therapeutin zum Thema Alkohol) auf.

Zum Abschluss kam der Höhepunkt des Wochenendes: Ein Gottesdienst im Zelt mit ca. 2500 Jugendlichen und Bischof Gebhard Fürst als Zelebranten.

Das war das Ende unserer Wallfahrt, bis auf den Heimweg, den wir allerdings mit den Autos zurücklegten. Abschließend möchten wir uns bei den Begleitern Jolanda Knäple und Georg Wößner fürs mitgehen bedanken, und bei Georg Wößner noch besonders sowohl für die Organisation als auch die Motivation während des Laufens.