Fronleichnam

Gewitterwarnung gab's für den Nachmittag und Abend. Am Morgen konnten Pfarrer und Ministrant(inn)en bei strahlendem Sonnenschein wie traditionell an Fronleichnam üblich von den zahlreichen Uniformierten in ihren historischen Uniformen zum Festgottesdienst am Pfarrhaus abgeholt und in die Kirche geleitet werden.

Lang war der Zug in die Kirche und hinterher bei der Prozession, die wieder über Haslacher Straße und Gartenstraße zu der Station an der evangelischen Kirche führte. Dort warteten schon Bewohner/-innen des Altenheims, die beim Warten den farbenfrohen Blumenteppich bewundern konnten. Mehrere kleinere Elemente waren liebenvoll ins Gras gelegt worden und stimmten einfach froh. Das Brot stand auch an der Station im Mittelpunkt.

Im Schatten der Bäume konnte das Fest bei Speis und Trank ausklingen. Die Ministranten sorgten auch noch für Kaffee und Kuchen.

Justinifest

Beeindruckend war wieder der festliche Aufmarsch der zahlreichen Uniformierten aus Musikkapelle, Bürgerwehr, Justinigrenadieren, Spielmannszug und Fahnenabordnungen, die Pfarrer und Ministranten am Pfarrhaus abholen und in die Kirche geleiten zum Festgottesdienst zu Ehren des Hl. Justinus.

Der bange Blick ging dieses Jahr wieder nach oben: Hält das Wetter, damit der Schrein mit der Reliquie des hl. Justinus im Anschluss an den Festgottesdienst in feierlicher Prozession durchs Dorf getragen werden kann? Der Gang durchs Dorf war möglich. Erst nach den Salutschüssen am Pfarrhaus fielen erste Regentropfen.

Nach dem sakramentalen Segen in der Kirche waren die Salutschüsse der Bürgerwehr vor dem Pfarrhaus wieder traditioneller Schlusspunkt – vor dem von der Bürgerwehr ausgerichteten Frühschoppen in der Festhalle.

Christi Himmelfahrt

Sonne, Wolken, Wind: Alles in der richtigen Dosierung für Prozession und Gottesdienst. Start war wieder am Kindergarten, wo die ersten Impulse zum Prozessionsthema gegeben wurden – Erde, Feuer, Wasser, Luft. Betend ging es dann zur ersten Station an der Pfärricher Straße, wie immer angeführt von den Blutreitern, einer Gruppe junger Musiker und zahlreicher Ministrant(inn)en. Nach Gedanken zu „Feuer“ und „Wasser“ führte der Weg weiter nach Feld und schließlich nach Büchel. Das Timing war dieses Jahr perfekt: Beide Prozessionszüge, der aus Amtzell und der aus Pfärrich, kamen zur selben Zeit an. Auf dem Wohnmobilplatz wurde der Gottesdienst gefeiert – mit Gästen aus den Gefährten, die am Morgen rechtzeitig zur Seite gestellt wurden, um Platz zu machen für Altar und Bänke.

Bittgang zur Heilig-Kreuz-Kapelle

Beim traditionellen Bittgang zur Hl.-Kreuz-Kapelle am Dienstag vor Christi Himmelfahrt waren wieder einige Kinder mit dabei, die den Gottesdienst in der Kapelle mitgestalteten. Thema war der gute Hirte. Die Kinder legten dazu eine Wiese mit Blumen, Schafen und einem Hirten und trugen ihre Bitten vor Gott. Nach dem Gottesdienst ging es wieder singend und betend ins Tal zurück. Die Ministranten kämpften wacker mit ihren Fahnen gegen den Wind.

Erstkommunion

30 Mädchen und Buben empfingen am 7. Mai in Amtzell die erste Heilige Kommunion. In der Dankandacht am Abend waren alle Erstkommunionkinder um den Altar versammelt, hinter sich eine Bezugsperson mit brennender Kerze. Nach einer kurzen Meditation zeichneten die Angehörigen – wie seinerzeit bei der Taufe – „ihrem“ Erstkommunionkind ein Kreuz auf die Stirn. Das Kind zeichnete dann ein Kreuz auf die Stirn seines Paten/seiner Patin.

Ostern

1. Auftritt des neuen Kirchenchors am Ostermontag

Osterkerze

Unter Anleitung von Margret Albrecht gestalteten wieder mehrere Frauen die Osterkerzen für 2017: je eine für die Pfarrkirche, fürs Altenheim St. Gebhard, für die evangelische Kirche und für die Krankenhauskapelle. Als Inspiration diente das Bild „Ostermorgen am See“von Sieger Köder.

Die Rahmenhandlung: Sieben Jünger sind auf Fischfang (Joh. 21), noch ehe die Sonne aufgeht. Sie fangen aber nichts. Jesus fordert sie vom Ufer aus auf, die Netze auf der rechten Seite auszuwerfen. Das Netz füllt sich darauf mit 153 großen Fischen. Johannes erkennt Jesus schließlich als Erster. An Land erwartet die Jünger ein Kohlefeuer mit Brot und Fisch darauf.

Brot und Fisch – das österliche Mahl. Zusammen essen, Tischgemeinschaft halten: das Erkennungszeichen Jesu für die Jünger.

Karfreitag

Karfreitags-Meditation in der Pfarrkirche und im Altenheim, Kreuzweg für Kinder

Agapefeier

Im Anschluss an den Gottesdienst am Gründonnerstag, der wieder mit einer kleinen Feier am Ölberg beendet wurde, waren die liturgischen Dienste zu einer Agapefeier ins Haus der Gemeinde eingeladen.

Gründonnerstag

Die traditionelle Fußwaschung hat Pfarrer Schniertshauer im Gottesdienst am Gründonnerstag wieder an sechs Personen vorgenommen: einem Kommunionkind mit Mutter, 2 Firmlingen und an zwei weiteren Personen. Die symbolische Handlung erinnert daran, dass Jesus beim letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße gewaschen hat.

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ (Joh 13,15)

Palmsonntag

Bei herrlichem Wetter begann die Feier zum Palmsonntag wieder am Kindergarten mit Segnung der Palmen und Prozession in die Kirche.

Mehrstimmiges Singen der Gesänge aus Taizé

An drei Sonntagen in der Fastenzeit haben wir uns wieder auf die Osternacht vorbereitet und Gesänge aus Taizé mehrstimmig eingeübt. „Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott“ – heißt es in einer Mitteilung aus Taizé. Daher sind die Lieder so geschaffen worden, dass alle mitsingen können. Alle drei Sonntage waren sehr gut besucht, von Jung und Alt.

Kindergottesdienst

Einmal im Monat lädt das Kindergottesdienstteam zu einem Kindergottesdienst ein. Am 12. März feierten Kinder und Erwachsene in der Pfarrkirche zum Thema „In meiner braunen Zwiebel, da hat ein Wunder Platz“. Da der Frühling nun mehr und mehr zum Erwachen kommt und die Zwiebeln ihr Geheimnis preisgeben, durften auch die Kinder aus ihrer braunen Zwiebel eine Blume ihrer Vorstellung gestalten.

Weltgebetstag der Frauen

Gefeiert wurde der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen dieses Jahr in der katholischen Kirche. Die Liturgie war von Frauen der Philippinen zum Thema „Was ist denn fair?“ vorbereitet worden.

Ganz nach dem Motto „Informiert beten – betend handeln“ gab es im Gottesdienst Informationen zum Schwerpunktland Philippinen. Eine nachahmenswerte Tradition auf den Philippinen: Dagyaw. Es ist üblich, beim Pflanzen und Ernten von Reis die Nachbarschaft um Hilfe zu bitten. Niemand wird bezahlt, aber alle bekommen etwas von der Ernte, dadurch sollen die Menschen vom Ich-Denken zum Wir kommen.

Ein Wir-Gefühl entstand im Gottesdienst beim Beten und Singen der vielen stimmungsvollen Lieder, begleitet von einer Instrumentalgruppe, und beim Hören der Texte. Die Kollekte war sichtbares Zeichen dieses Wir-Denkens. Dieses Jahr war sie für das Machakos-Projekt von Sr. Mumbua bestimmt. 369,40 Euro wurden gespendet. Und nach dem Gottesdienst eine weitere Stärkung des Wir-Gefühls: beim gemütlichen Beisammensein im Haus der Gemeinde bei Tee und gefüllten Buchteln.

Die Fastenzeit hat begonnen

Äußere Zeichen sind das Fastentuch, das wieder im Chorraum der Kirche hängt und bereits beim Betreten die Blicke auf sich zieht, und die Bezeichnung mit dem Aschekreuz im Aschermittwochsgottesdienst. 

Ausstellung mit Kreuzweg-Bildern

Frauen unserer Gemeinde haben in den letzten Jahren 8 Kreuzweg-Bilder gemalt, inspiriert von Kreuzweg-Bildern Sieger Köders und anderer Maler. Diese Bilder werden wieder in der Fastenzeit in der Kirche ausgestellt. An jedem Fastensonntag wird ein Bild beim Marienaltar aufgestellt – mit Erläuterungen und ausliegendem Impuls zum Mitnehmen. Am folgenden Fastensonntag wandert dieses Bild in den Chorraum und das nächste Bild wird vorne präsentiert. Bilder und Impulse können durch die Fastenzeit begleiten.

Lichtmess

Eine Kerzenprozession mit den Kommunionkindern und Ministranten und die Weihe der Kerzen stimmten am Anfang des Gottesdienstes auf das Thema „Kerzen“ und „Licht“ ein. Nach dem Schlusssegen wurde der Blasiussegen gespendet.

Ökumenische Bibelwoche

Thema des Bibelabends im Haus der Gemeinde waren die Seligpreisungen aus der Bergpredigt. Rege wurde darüber diskutiert, was glücklich macht und warum ausgerechnet die Armen und Trauernden selig zu preisen sind.

Der ökumenische Gottesdienst im Rahmen der Bibelwoche fand in der evangelischen Kirche statt mit Predigt von Pfarrer Schniertshauer.

Sternsinger

Ein langer Zug aus 45 Mädchen und Buben, farbenfreudig als Könige gekleidet, zog am Dreikönigstag (Erscheinung des Herrn)  mit Pfarrer Schniertshauer und den Ministranten in die Kirche ein. Motto der diesjährigen Sternsingeraktion war „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“.

Im Gottesdienst wurde das Dreikönigswasser geweiht, Kreide und Weihwasser wurden gesegnet. Pfarrer Schniertshauer schickte dann die Sternsinger mit Gottes Segen in 11 Gruppen auf den Weg, um den Segenswunsch „20*C+M+B*17“ (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Türen zu schreiben und um Gaben für die Kinder der Welt zu bitten.

Heiligabend

Ein wunderschöner Baum schmückt wieder unsere Kirche.

Adventskaffee als kleines Dankeschön

Eingeladen zum Adventskaffee waren am 2. Adventssonntag all diejenigen, die ihre Fähigkeiten und Stärken zum Wohl unserer Kirchengemeinde einsetzen, Zeit und Energie investieren, einfach da sind, wenn man sie braucht, auch für die vielen kleinen Dinge.Es sind viele Personen, die durch kleine oder große Dienste – sei es beim Putzen, Schmücken und Pflegen von Kirche, Kapelle, Grotte und Gräbern, beim Aufbau von Weihnachtskrippe oder Christbaum, bei Fahrdiensten, Schlüsseldienst und all den Arbeiten in und um die kirchlichen Gebäude, bei Seniorennachmittagen, Ausflügen und vielem mehr – dazu beitragen, dass unsere Gemeinde lebendig bleibt.

Die Landfrauen sorgten für ein reichhaltiges, appetitanregendes Kuchenbuffet.

Vorstellung der Erstkommunionkinder

Im Gottesdienst am 2. Adventssonntag wurden die Erstkommunionkinder, die am 7. Mai in der Amtzeller Kirche ihre Erstkommunion feiern werden, der Gemeinde vorgestellt.

Rorate mit anschließendem Frühstück

Zwei Rorate-Gottesdienste wurden im Advent morgens um 6.00 Uhr gefeiert. Im Anschluss war im Haus der Gemeinde Gelegenheit, sich beim gemeinsamen Frühstück auszutauschen.