Familiengottesdienst mit Weihe des neuen Friedenskreuzes auf dem Hochberg

Nach langer Zeit konnte in Roggenzell wieder ein Familiengottesdienst gefeiert werden, verbunden mit der Weihe des neuen Friedenskreuzes auf dem Hochberg, zu dessen Errichtung viele helfende Hände beigetragen haben.

Auch im Regenbogenspiel der Kinder ging es um den Frieden:
Die Farben dieser Welt stritten sich laut, wer wohl die beste, wichtigste, nützlichste oder beliebteste sei. Jede hatte schlagkräftige Argumente, bis plötzlich der Himmel immer dunkler wurde und es zu donnern und blitzen begann.

Der Regen schimpfte mit den Farben und wies sie darauf hin, daß sie alle einzigartig und etwas ganz Besonderes seien.
Er rief sie zusammen und es bildete sich ein herrlicher Regenbogen. Von nun an, wenn es regnete, sollten sie immer einen Regenbogen bilden als Zeichen der Versöhnung und der Hoffnung.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von Sängern des Chors akusstik und Bläsern der Musikkapelle.

Aus dem Kirchengemeinderat Roggenzell

Am 25. Juni kam der neugewählte Kirchengemeinderat St. Gallus, Roggenzell unter Leitung von Pfarrer Dr. Matthias Hammele zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammen. Mit dabei waren auch Pfarrvikar Erhard Galm, Pastoralreferentin Mirjam Schweizer und Gemeindeassistentin Verena Vey aus dem Pastoralteam. Die neuen Mitglieder wurden für ihre Aufgabe verpflichtet. Bei den Wahlen wurden Tanja Stebel zur Gewählten Vorsitzenden und Hubert Brey zum Stellvertretenden Gewählten Vorsitzenden bestimmt. Zu Schriftführerinnen wurden Edeltraud Gießmann und Tanja Schupp gewählt. Als Mitglieder im Gemeinsamen Ausschuss wurden Tanja Stebel und Bernd Reichert delegiert. Die weiteren Ausschüsse werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

 

 

Kirche für Klein und Groß Fasnetsgottesdienst

Heute, am Fasnetssonntag, war Fasnetsgottesdienst in Roggenzell. Das Evangelium aus der Bergpredigt (Mt 5, 38-48), in dem Jesus uns auffordert, unsere Feinde zu lieben, wurde durch ein Anspiel verdeutlicht:

Der fröhliche Clown ging durch die Kirche und kitzelte den ein oder anderen Gottesdienstbesucher mit einer Feder. Ein mürrischer "Besucher" fühlte sich dadurch angegriffen und haute dem Clown eine runter. Erwartet hatte der Schläger, daß der Clown zurückhauen würde, was er aber nicht tat. Im Gegenteil: Er lächelte ihn freundlich an und hielt ihm auch noch die andere Wange hin. Damit war der Clown der Stärkere der beiden, ein guter Mensch, der Frieden stiftet.

Pfarrer Galm hat in einer kurzen Predigt noch einmal zusammengefasst, was Jesus uns damit sagen möchte - in sehr gelungener Reimform.

Zum Friedensgruß wurde den Kindern, die sich zum Vaterunser um den Altar versammelt hatten, die Nase rot angemalt. So konnten sie zu ihren Eltern in die Bänke gehen und etwas Farbe weitergeben, um so den Frieden, den wir uns schenken, sichtbar zu machen.

Und natürlich durfte die schon traditionelle fröhliche Polonaise zu den Klängen der Bläsergruppe am Schluß nicht fehlen.

 

 

Kirche für Klein und Groß Maria Lichtmess - Darstellung des Herrn

Unsere Augen und Ohren und unser Mund sind oft verschlossen für die Not anderer. Wir sehen weg, hören nicht hin, oder setzen uns nicht für andere ein. Das verdeutlichte uns im Familiengottesdienst zu Lichtmess ein Kommunionkind beim Kyrie mit anschaulichen Bildern.

Frau Schweizer erklärte den Kindern zur Darstellung des Herrn, daß die Eltern Jesus in den Tempel brachten, um ihn dort segnen zu lassen, so wie es auch bei uns an der Taufe geschieht.

Jesus war noch klein, und doch schon das Licht der Welt. So wie auch eine ganz kleine Kerze, die sie den Kindern zeigte, ein helles Licht und viel Wärme spendet. Jedes Kind durfte sich zur Erinnerung nach dem Blasiussegen ein solches liebevoll gebasteltes Kerzle mit nach Hause nehmen.